Gesellschaftsrecht national und international

Die Wahl der Rechtsform für ein Unternehmen kann vielfältige Gründe haben: steuerliche und wirtschaftliche Überlegungen stehen dabei im Vordergrund. Die Rechtsform kann aber auch Einfluss auf die arbeitsrechtlichen Verpflichtungen eines Unternehmens haben. Und wenn man sich mehrere für eine gemeinsame Unternehmung zusammen tut, kommt es darauf an, eine interne Struktur zu finden, die den Interessen aller Beteiligten gerecht wird. Schon das deutsche Recht bietet eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten. Nimmt man das europäische Recht hinzu, gibt es zusätzliche Chancen. Das betrifft vor allem die grenzüberschreitenden Gesellschaftsformen der europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea – SE). Sie ermöglicht zum Beispiel kreative und verhandelbare Gestaltungen der Arbeitnehmermitbestimmung jenseits der streng schematischen Vorgaben des deutschen Mitbestimmungsrechts. Die europäische Niederlassungsfreiheit erlaubt außerdem, die Gesellschaftsrechtsformen der verschiedenen Staaten Europas miteinander zu kombinieren – z.B. in einer Ltd. & Co. KG, in der eine haftungsbeschränkte Gesellschaft englischen Rechts persönlich haftender Gesellschafter einer deutschen Kommanditgesellschaft ist. Solche Gestaltungen können sich lohnen, allerdings ist es wichtig, auch über die rechtlichen Rahmenbedingungen informiert zu sein.

Als Spezialist für deutsches und internationales Wirtschaftsrecht ist Prof. Westhoff in der Lage, Sie über die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten zu beraten und Chancen und Risiken mit Ihnen zu diskutieren. Gemeinsam mit den Kollegen in der Kanzlei Dr. Wehberg und Partner GbR und Kooperationspartnern im Ausland sorgt er für eine passgenaue Umsetzung Ihrer Pläne durch Gründung, Neustrukturierung, Umwandlung oder Formwechsel.

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